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Eine Initiative im Kampf gegen Versicherungsbetrug.

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Trotz der an sich natürlich zu missbilligenden Hintergründe können auch die Berufsgruppen, die sich mit der Abwehr von Versicherungsbetrug beschäftigen, bei manchem Fall zumindest ein Schmunzeln oder Kopfschütteln nicht gänzlich verbergen. Zugleich sollten solche Fälle, die überwiegend nachteilige rechtliche und auch tatsächliche Folgen für die Täter hatten, auf potentielle Versicherungsbetrüger eine abschreckende Wirkung entfalten. Eine kleine Auswahl findet sich nachfolgend:

Versicherungsbetrüger verbuddelte BMW im Garten seines Vaters

Ein 35-jähriger versuchte sich im Nordosten des US-Bundesstaates Ohio als vermeintlich cleverer Versicherungsbetrüger. Er vergrub seinen unbrauchbar gewordenen BMW im Garten seines Vaters und meldete ihn anschließend als gestohlen. Seine Versicherung hatte der Entwendung zunächst Glauben geschenkt und überwies ihm auf sein Konto umgerechnet 16.700 Euro. Später wurde sein Schwindel (wie auch immer) aufgedeckt und der Betrüger vom Gericht zu einem Jahr Gefängnis verurteilt.

(Quelle: shortnews.de vom 20.01.2006)

„Toter“ freut sich über seine Festnahme

Zwei Jahre nach einem vermeintlichen Selbstmord ist ein verschwundener Mann in Frankreich festgenommen worden. Der 56-jährige, der Spielschulden hatte, hatte seinen Wagen Ende 2005 verlassen an den Klippen am Englischen Kanal stehen gelassen und eine Nachricht für seine Familie über seinen Selbstmord hinterlassen. Er werde sich in die See stürzen, hatte er dort erklärt. Eine dreitägige Suche nach seiner Leiche blieb vergeblich, er wurde zunächst für tot gehalten. Dies änderte sich aber, als Ermittler herausfanden, dass er Spielschulden und kurz zuvor ein Visum für Algerien beantragt hatte. Als der Mann schließlich festgenommen wurde, war er richtig gehend erleichtert, dass man ihn gefunden hatte.

(Quelle: Internet-Präsenz der Zeitschrift Stern, Artikel vom 28.12.2007)

“Toter” lebte auf ungarischem Bauernhof

Ein Ungar hat sich sechs Jahre lang versteckt und schließlich für tot erklären lassen, um an seine Lebensversicherung in Höhe von umgerechnet 100.000 Euro zu kommen. Wie die ungarische Tageszeitung “Nepszabadsag” berichtete, hat die ungarische Polizei zusammen mit tschechischen Kollegen den mutmaßlichen Versicherungsbetrüger nach dreijährigen Ermittlungen aufgespürt. Er hatte sich auf einem tschechischen Bauernhof versteckt und dort offenbar unter ärmlichen Verhältnissen gelebt. Im Jahr 2001 war der Mann beim Surfen auf Kreta ins Wasser gefallen und allem Anschein nach ertrunken. Seine Frau und ein befreundetes Ehepaar erklärten ihn für tot, nachdem Suchaktionen ergebnislos geblieben waren. Der angeblich Ertrunkene war jedoch ans Ufer geschwommen und begann seine Versteck-Odyssee durch Italien und Tschechien. Der mutmaßliche Betrüger sitzt nun in Untersuchungshaft.

(Quelle: Main-Echo, lokale Tageszeitung für Untermain und Spessart, Ausgabe 31/2008 vom 06.02.2008, Rubrik “Aus aller Welt”)

Wir suchen ständig weitere kuriose Berichte über (vor allem aufgeklärte) Fälle des Versicherungsbetrugs und freuen uns über entsprechende Hinweise.

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